Snakk i Norge – Erdrutsch auf dem Weg zum Nigardsbreen

Auf dem Wanderweg zum Gletscher Nigardsbreen in Luster polterten um die beiden dänischen Touristen größere Steinbrocken herab. Sie konnten nur noch in Deckung gehen. Zwei Mitarbeiter vom Norwegischen Wasserkraft und Energie Direktorat (NVE) befanden sich in der Nähe und beobachteten den Vorfall. Sie kamen den beiden Dänen, die unter einer Felskuppe Schutz suchten, zur Hilfe. Alle verfügbaren Rettungskräfte von Sogndal und Luster rückten nach der Meldung des Erdrutsches aus. Jedes Jahr besuchen Tausende von Besucher den Gletscherarm, der am Ende von Jostedalen in Luster in Sogn liegt. Viele benutzen den Pfad vom Parkplatz und gehen von dort aus zum Gletscher. Heftige Regenfälle in der letzten Zeit lösten diesen Erdrutsch aus. Eine Sperrung des Wanderpfads zum Nigardsbreen ist nicht vorgesehen. “Die bevorstehende Winterzeit regelt das, da geht keiner zum Gletscherarm”, meinen Vertreter der Luster Kommune.
Quelle: NRK
FOTO: SONDRE DALAKER / NRK

Kommen 101 Jahre alte Strommaste unter Denkmalschutz?

Mitten in der mächtigen Natur von Nordland, nicht weit vom Eisgletschee Svartisen und Nationalpark Láhko, stehen noch Strommaste mit der Hochspannungsleitung von 1917. Das Energiewerk Statskraft gab den Auftrag zum Abriss, um eine neue Trasse zu errichten. Das verhinderte der Reichsantiquar und will sie unter Denkmalschutz stellen. Er sieht die Hochspannungsleitung und die Betonmaste als einmaliges Zeugnis der norwegischen Industriegeschichte. Glomfjord erlebte als erster Ort in Norwegen den Start des modernen Industriezeitalters mit dem Beginn um 1900. Hier rannen wertvolle Tropfen von Schmelzwasser vom Eisgletscher 400 Meter an der Bergseite hinunter und direkt in effektive Turbinen. Die Wasserkraft war der Zugang für die Industrialisierung. Damit war Glomfjord einer der ersten Energiezentren in Norwegen.


Quelle: NRK
FOTO: ØYSTEIN HAGLAND

Wandern auf Rezept

Vögel beobachten, Strand- und Gebirgstouren. Das ist die Medizin, die Ärzte in Schottland ihren Patienten verordnen mit Unterstützung der Gesundheitsbehörden. Die britische Ärztin Chloe Evans führte ein Pilotprojekt mit sogenannten “Naturrezepten” durch. Schottland hat eine phantastische schöne und wilde Landschaft. Das Verschreiben von Tourruten ist ein Supplement zu den traditionellen Medikamenten für die Patienten, die an Herzkrankheiten, Diabetes, psychische Erkrankungen und anderen Krankheiten leiden. Ärzte händigen ihnen Kalender und Listen über passende Wandertouren aus, erarbeitet von der Interessenorganisation “Vogelschutz”. Der norwegische Herzspezialist Wasim Zahid wünscht sich so ein Programm für Norwegen. Kollegen von ihm ebenso. Viele sind sich nicht darüber klar, dass physische Aktivität viel effektiver ist, vielleicht noch mehr, als die hochdosierten Medikamenten. Eine Zusammenarbeit mit dem Touristenverein DNT sieht er als Lösung. Es gibt zur Zeit 20.000 Kilometer markierte Wanderwege im Gebirge und gleich viele in der näheren Umgebung von Wohnorten. Der Touristenverein DNT steht positiv dazu. Sie finden das wichtig der Bevölkerung aufzuzeigen, wo in ihrer Nähe passende Wanderwege sind. Im Moment aktualusiert DNT die App und die Internetseite Ut.no. Wenn Ärzte mit involviert sind, kann ein Vermerk über den Wert der physischen Aktivität für bestimmte Wanderrouten in ut.no hinein.


Quelle: NRK
FOTO: BERIT KEILEN / NTB SCANPIX

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