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Der Suleskarvegen in Südwestnorwegen

Die höchste Straße (1050 m.ü.M) in Südwestnorwegen, der “Suleskarvegen”, führt von Suleskar in Sirdal nach Brokke in Setesdal. Weiter führt eine Nebenstraße über die Berge nach Dalen und Høydalsmo in Telemark. Hier gibt es eindrucksvolle Fjorde, weite Gebirgslandschaft und Volkskultur. Im Winter ist diese Strecke gesperrt.

Außerdem ist der Suleskarvegen ein Eldorado für Motorradfreunde. Die Zeitschrift ”Bike” wählte diese Route als einer der besten Motorradrouten in Norwegen.

Auf der Website sind Punkte mit interessanten Highlights dieser Strecke hinterlegt. Die Beschreibungen sind nicht sehr präzise.Von Martins Seite Norwegenservice sind noch zwei interessante Objekte hinzugefügt.

http://suleskarvegen.no

 

Håhelleren, Foto ut.no AAT

 

Håhelleren

Der höchste natürliche Überhang in Setesdal liegt auf zirka 900 m.ü.M. zwischen Setesdal und Sirdal, nicht weit von der Straße Brokke-Suleskarvegen. Der alte Reiseweg in Südwestnorwegen zwischen dem Setesdal und Stavanger, die Lederstraße (Skinnvegen), führte an dem Bergüberhang vorbei. Viel Betrieb herrschte dort. 17 Stunden war der Wanderer zwischen Brokke und Suleskaret unterwegs. Da war der Felsüberhang zum Übernachten gerade richtig.
Um 1818, während der Notjahre im Napoleonkrieg, siedelten zwei neu verheiratete Paare am Håhelleren. Eine Unterkunft für Wegfahrende und eine Fähre über den See Håhellervatnet zu betreiben, war die wichtigste Lebensgrundlage.
Zuerst errichteten sie eine Fischerhütte, die wahrscheinlich unter dem Felsvorsprung stand. Später bauten sie ein Holzhaus etwas unterhalb. Sie versuchten sich mit Ackerbau. An den der Sonne zugewandten Hängen fanden sich Spuren von Kartoffelanbau und anderem. Scheinbar gaben sie das auf und hielten nur noch Haustiere.  Sie fütterten mit dem Gras, das hier wuchs. Zusätzlich boten sie gegen Bezahlung Wegfahrenden eine Unterkunft. 1844, nach 26 Jahren, verließen die Menschen den Håhelleren und zogen zurück nach Sirdal. Die Lebensgrundlage reichte nicht aus, um dort zu leben. Das Holzhaus bauten sie ab und nahmen es nach Sirdal mit.
Weil es keine Unterkunft gab, übernachteten und suchten die Wanderer wieder Schutz unter dem Bergüberhang. Die damalige Regierungsmacht setzte 1867 ein neues Gebäude auf den alten Platz zum Übernachten. Heute steht vom Touristenverein DNT eine Touristenhütte an dieser Stelle.  Sie bietet 15 bis 16 Erwachsenen eine Unterkunft.
Erreicht wird der Håhelleren aus der Nord-Südrichtung vom RV 9. In den Suleskarveien abbiegen und 18 km bis zum Schild “Håheller” fahren. Ein Parkplatz ist nördlich am Håhellervatnet. Vom Westen kommend über den RV 42 nach Ådneram fahren,  rechts abbiegen in den Suleskarveien. Nach 12 km ist der Håhelleren erreicht.

 

Hinweis zum Håhelleren Foto ut.no ATT

Tourvorschlag: Håhelleren – Øyuvsbu

In dieser wunderschönen, offenen Gebirgslandschaft folge dem Pfad fast bis zur Håheller Hütte. Der Weg geht am See entlang und steigt einen Berghang hoch. Die ganze Strecke ist gut beschildert. Oben am Berghang verläuft der Pfad links in Richtung Øyuvsbu. Weiter geht es bis zum See Øyuvsvann. Am See entlang ist die Touristenhütte erreicht. Diese Tour eignet sich gut als Hin- und Rücktour. Übernachtungen sind in der idyllischen, kleinen Hütte Håhelleren oder in der größeren, etwas komfortablen Øyuvsbuhütte (beide Hütten von DNT) möglich.
Eine Strecke ist 7,7 km lang und mittleren Grads.
https://www.ut.no/tur/2.3784/

 

Die Felslandschaft der Gloppedalsura

Reist man ab Stavanger in Richtung der Haarnadelkurven von Lysebotn, durchfährt man auf der Reichsstraße 45 das Hunnedal. Bei Byrkjedal kann man hier auf die Rv 503 abzweigen und kommt nach einem Kilometer an einen See. Am Ende des Gewässers versperrt plötzlich eine Wand aus riesigen, teils haushohen Gesteinsbrocken den Weg: Die Gloppedalsura. …
http://www.norwegenservice.net/die-felslandschaft-der-gloppedalsura

 

Ein paar Scheine für die Rabenschlucht

Nördlich des Ortes Dalen in der Telemark führt die Rv 38 steil bergan. Unterwegs zweigt von dieser eh schon schmalen Straße ein noch schmaleres Sträßlein in Richtung der Ravnejuv (Rabenschlucht) ab (Lage – A). …
http://www.norwegenservice.net/rabenschlucht

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