Veröffentlicht in Snakk i Norge

Snakk i Norge

Kommt der Weiße Hai?

Die Meeresbiologen kündigen seit einigen Jahren den Weißen Hai in den norwegischen Gewässern an. Die Temperatur im Meer um Norwegen herum ist gestiegen. Außerdem sind drei Fischarten wie der Petersfisch, Mondfisch und Schertfisch bereits eingetroffen. Der Schwertfisch lebt im gleichen Lebensraum, wie der Weiße Hai. Deshalb rechnen die Wissenschaftler fest damit, dass er bald auftaucht. Neun Haiarten stellten sie bereits fest. Es sind der Riesenhai, Katzenhai, Blauhai, Heringshai, Schwarzer Dornhai, Kleingefleckter Katzenhai, Fleckhai, Grönlandhai, und der Stumpfnasen-Sechskiemerhai. Für den Menschen besteht bei der Hai-Invasion keine Gefahr, versichern die Meeresbiologen. Im Gegenteil, die Menschen bedrohen die Haie. Ein Viertel von 450 Haiarten gibt es bald nicht mehr. Diese Tiergruppe, die 400 Millionen Jahre in den Weltmeeren herum schwamm, hat heute mehr denn je um das Überleben zu kämpfen. Ursache ist hauptsächlich die Überfischung im südöstlichen asiatischen Raum. Dort ist der Apetitt auf Haifischflossensuppe sehr groß. Über 100 Millionen Haie lassen dafür jedes Jahr ihr Leben.
Quelle: DG

Motorradfahrer sind im Frühjahr auf norwegischen Straßen besonders gefährdet

Die Anzahl der Toten im Straßenverkehr ist im vergangenen Jahr auf norwegischen Straßen mit 109 niedriger, als in den Vorjahren. Allerdings waren davon 20 Motorradfahrer zu beklagen. Diese Zahl hat sich nicht verringert, sondern stabilisiert. Das ist erschreckend. Gerade im Frühjahr stellen norwegische Straßen große Herausforderungen an die Fahrer. Die Straßen sind eng und kurvenreich. Die Wetterverhältnisse variieren ständig. Der Asphalt ist kalt und erzeugt weniger Haftung. Zusätzlich liegt viel Kies herum. Frostschäden erzeugte Löcher und Unebenheiten auf der Fahrbahn. Appell an die Motorradfahrer: Fahrt bitte vorsichtig!

Hurtigruten verzichten auf Plastik

Jedes Jahr gingen mit an Bord der Hurtigruten-Schiffe 960.000 Plastiksaughalme, 826.000 Einmalpäckchen mit Butter und 390.000 Plastikbecher. Damit ist Schluß. Ab 2. Juli entfernt die Reederei alle Plastiksaughalme, Rührstäbchen aus Plastik, Plastikbeutel, Plastikschützen und alle Einmalpackungen aus Plastik. Ziel ist, die erste plastikfreie Reederei auf der Welt zu sein. Eine wunderbare Nachricht, meint die Umweltorganisation WWF.

Wiederbelebung der Städte

Vor vier Jahren sah das Zentrum in Arendal öde und halb verfallen aus. Damals setzten die Medien eine Aktion in Gang für ” neues Leben in der Stadt. Zwei Jahre später war Arendal eine von drei Städten, die bei dem Pilotprojekt “Lebende Geschäfte” dabei waren. Ziel war es, leerstehende Ladenlokale wieder mit Leben zu füllen. Vermieter der Läden beteiligten sich und rennovierten ihre Häuser. Danach wendete sich das Blatt. Heute gibt es keinen einzigen leerstehenden Laden im Stadtzentrum.

Die schlechteste Straße von Norwegen

Die Straße E 16 Bergen – Voss bekam die meisten Stimmen von der Fachjury und der Bevölkerung für die Kürung der schlechtesten Straße in Norwegen. Mit einer Verbesserung ist erst 2029 zu rechnen, nach der Fertigstellung der neuen Straße. Der Verkehrsminister weist auf eine falsche Priorität in den vergangenen Jahren hin. Um die lebensgefährliche Straße nicht zu nutzen, verließen viele Einwohner die Gegend. Zu viele Erdrutsche und Lawinen verursachten schlimme Unfälle. Einige bezahlten mit dem Leben.

Mit MG’s gegen das Eis

Große, schwere Eismassen bedrohten die Straße zwischen Verdal und der schwedischen Grenze. Mehrere Eisblöcke polterten auf die Straße FV 72. Kräne mit Kletterern zum Anbringen von Sprengstoff erschien der Polizei zu gefährlich. Sie forderten Scharfschützen von der norwegischen Heimwehr an. Sie schossen mit zwei MG3 Waffen gezielte Salven auf das Eis. Damit war die Gefahr für die Autofahrer gebannt.

Quellen: NRK

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

* Die DSGVO-Checkbox ist ein Pflichtfeld

*

I agree