Veröffentlicht in Finnmark, Hedmark, Oppland, Sogn og Fjordane, Troms

Snakk i Norge

Die Lawinengefahr ist groß

 

Martin Olsen wird aus der Lawine gerettet Foto NRK

 

Ein Osterausflug mit den Schneemobilen bei tollem Wetter im Gebirge in Nordschweden einer Gruppe mit Kameraden machte Spaß. Plötzlich verlor Martin Olsen die Kontrolle während der Fahrt über sein Schneemobil. Ehe er sich versah, umgab ihn eine weiße Masse. Hart wie Beton fühlte es sich um ihn an. Keinerlei Bewegung war für Martin möglich. Der Kumpel Ardian Fjærdbo sah wie Martin in den weißen Schneemassen versank. Er wusste von seinem Lawinenkurs, dass er jetzt rasch handeln musste. 10 bis 15 Minuten Zeit bleiben, um Menschen lebend zu bergen. Der Sauerstoff geht in dem Schnee dem Verschütteten aus. Erst registrierte Adrian, ob nicht noch mehr Schnee von der Lawine nach kam, um sicher zu Martin zu fahren. Er sah die Hand von Martin. Sie ragte aus dem Schnee. Er grub und grub, um seinen Kumpel so rasch wie möglich aus dem Schnee zu befreien. Eine Minute dauerte es. Martin dankte seinem Freund Adrian. Der hatte alles richtig gemacht. Was, wenn Martin alleine gewesen wäre? Sie wissen, im Gebirge ist Alleinsein und mangelnde Lawinenausrüstung lebensgefährlich. Sie sind mit der Notfallausrüstung (Schaufel, Sonde, Lawinen-Verschütteten-Suchgerät (kurz: LVS)) ausgestattet. Adrian war froh an einem Lawinenkurs teilgenommen zu haben.

Der Monsterdorsch

 

FOTO: KRISTOFFER SVENDSEN PEDERSEN

 

Der Fischer Tonny Laursen traute seinen Augen nicht, was er da an seiner Angel hatte. Es war so etwas großes und häßliches. Ein Monsterdorsch von 55,5 Kilo. Es galt außerhalb vom Kjøllefjord in der Finnmark ihn aus dem Meer herauszuziehen. Ob Tonnys Angelausrüstung beim Herausziehen dieses Monsters hielt? Er benutzte das Gaff und haute es mehrmals in den Fisch. Dabei lag er halb über dem Boot und passte auf, nicht ins Wasser zu stürzen. Er stemmte sich fest ab und zog den Burschen mit aller Kraft in sein Boot. War das ein neuer Weltrekord? Allein der Rogen des Dorsch wog 14 Kilo. Gerne hätte das Meeresforschungsinstitut den Monsterfisch gehabt. Doch der dicke Brocken war schon verpackt und nach Frankreich in den Lebensmittelhandel unterwegs. Bjarte Bogstad vom Meeresforschungsinstitut sind gefangene Dorsche über 40 Kilo bekannt. Ein Dorsch in der Barentssee war 24 Jahre alt. Über 50 Kilo waren sehr selten. 1981 fing ein Trawler einen Dorsch von 55,9 Kilo im norwegischen Fahrwasser.

Ungesetzliche Motorschlittenfahrten

 

TFOTO: GAUTE FINNSTØ ØSTEGGEN/ TROMS POLITIDISTRIKT

 

Der schneereiche Winter lockte viele Menschen in die Natur, auch die Motorschlittenfahrer. Aber das Fahren eines Motorschlittens ist in Norwegen streng reguliert. Spuren an vielen Orten weisen auf verbotenes Fahren hin. Um Gesetzesbrecher zu erwischen, erhielt die norwegische Naturaufsicht (SNO) Millionenbeträge. Sie setzen Kleinflugzeuge und Helikopter bei der Jagd nach Gesetzesbrechern ein. Doch die Dunkelziffer ist sehr hoch. Zu Ostern gab es umfassende Kontrollen. Die häufigsten Übertretungen ungesetzlichen Fahrens stellten die Behörden in Sogn og Fjordane, Telemark, Buskerud, Trøndelag, Nordland, Troms og Finnmark fest; allerdings mit großen Variationen von Kommune zu Kommune. In Engerdal in der Hedmark etablierte die Kommune in diesem Winter zum erstenmal festgelegte Loipen zum Motorschlitten fahren. Tatsächlich gab es fast keine Probleme wegen ungesetzlichen Fahrens. Jeder Kommune obliegt es, festgelegte Loipen auszuweisen. Allerdings sind viele Naturliebhaber und Hüttenbesitzer gegen solche Maßnahmen.

 

Gefährliche Tunneleinfahrten

 

Foto Jarle I. Kvam

 

Das ist Anblick von Jarle I. Kvam auf den Weg hinunter nach Heirsnosi auf der Straße FV 53 in Sogn og Fjordane. Die Mitarbeiter vom Straßenbauamt kennen das Problem speziell bei älteren Tunneln ohne Frostsicherung. Die herunter hängenden Eiszapfen außen und innen vom Tunnel zu entfernen, war die ganze Winterzeit eine Herausforderung für die Arbeiter vom Straßenbauamt. Speziell beim Wechsel von Tau- und Frostwetter tropft das Wasser auf die Straße. Es entsteht dickes Eis in der Tunnelmündung. Das überrascht die Autofahrer und ist gefährlich. Kvam kann sich nicht erinnern so viel Eis rund um die Tunnelöffnung auf der Straße in Richtung Årdal in früheren Winterjahren gesehen zu haben.

Quellen: NRK

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