Veröffentlicht in Sogn og Fjordane, Sør-Trøndelag, Svalbard, Troms

Snakk i Norge

Neue Attraktion auf Svalbard

Nicht die Eisbären und die Nordlichter sind die Attraktionen auf Svalbard. Die Begierde der Medien und Touristen ist ein verschlossener, hoch gesicherter Betonbau. Keiner glaubte bei der Eröffnung des globalen Samenlagers vor zehn Jahren, damit so viel Popularität zu erlangen. Hier lagern eine Million Samen von Nutzpflanzen der ganzen Welt bei permanenten 18 Grad minus. Gerade zu dem 10. Jahrestag wurden 77.000 neue Samenproben deponiert. 23 Genbanken vom ganzen Erdball schickten neues Material. Nicht den Zutritt in das streng gesicherte Lager wollen die Besucher, sie wünschen Informationen darüber und von dessen Inhalt. Die Touristenbranche reklamierte seit Jahren bei der Regierung ein Service-Informationscenter. Jetzt erhörte der Norwegische Staatsbau die Bitten der Touristenbranche und hat vor, den Eingangsbereich zu verändern. Dort erhält der Besucher Informationen über das globale Samenlager. Für die Touristen entsteht gleichzeitig in der Nähe ein Servicecenter. Im vergangen Jahr zählte Longyearbyen 67.000 Besucher. Zusätzlich noch rund 70.000 Reisende von den Kreuzfahrtschiffen.

Neue Attraktion in Kalvåg

Das beste, bewahrte Fischerdorf Kalvåg am Nordfjord in Sogn og Fjordane hat eine neue Touristenattraktion. Die zwei Schwestern Jorunn og Margrethe Frøyen eröffneten in einem 100 Jahre alten Schweitzerhaus im Zentrum des Dorfes vor kurzem die Türen für Touristen. Das erste Kreuzfahrtschiff in diesem Jahr, die Saga Pearl 2, mit britischen Besuchern waren die ersten Gäste. Echte Kost vom Vestlandet. Sveler (eine Art Eierkuchen), Marmelade, Brunost (brauner, karamellisierter Käse) und natürlich Kaffee servieren die beiden Schwestern. Gemütlichkeit steht im Fokus. Authentisch zeigen sie, wie Norweger im Alltag lebten und leben. Besonders neugierige Besucher erfahren mehr über die Geschichte des alten Hauses mit den vielen Antiquitäten.

Anbieter von Airbnb-Übernachtungen werden immer erfinderischer

Im Januar 2018 gab es zirka 215 000 mehr Airbnb-Übernachtungen in Norwegen, als noch vor drei Jahren. In Tromsø löst das in der Bevölkerung sowohl Begeisterung, als auch Mißfallen aus. Airbnb-Vermieter werden dort immer erfinderischer. In Tromsdalen, außerhalb vom Zentrum in Tromsø, steht ein Lavozelt, ausgestattet mit einem Ofen, Rentierfellen und Schlafsäcken. In diesem populären Freizeitgebiet mieteten sich neulich 5 Deutsche über Airbnb dieses Zelt für 1.700 Kronen pro Nacht. Kreative Idee! Doch den Behörden von Tromsø mißfällt das. Sie forderten den Besitzer jetzt auf, dieses Lavozelt umgehend zu entfernen. Es verstößt gegen das Gesetz zur Erholung im Freien. Im Netz bei Airbnb bietet der Besitzer das Lavozelt seit Januar 2017 zur Vermietung an. Er vermietet noch weitere vier Lavozelte. Natürlich ist Zelten in dem Freizeitgebiet aufgrund des Jedermannsrecht erlaubt. Nur nicht in gewerblicher Nutzung. Das verstößt gegen das norwegische Gesetz. Der Vermieter bekam das Angebot, dies zu kommentieren, doch er lehnte ab.

Elche erobern die Wohngebiete

Ruth Astrid in Trøndelag meint sie sei auf einer Trabrennbahn. Elche wo die Bewohner hinschauen. Es löst Ängste aus, so viel Tiere gleich vor der Haustür. Hier bitte schauen:
https://mobile.facebook.com/story.php?story_fbid=1635918766443968&id=596161207086401er

Quellen: NRK

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