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Der Suleskarvegen in Südwestnorwegen

Die höchste Straße (1050 m.ü.M) in Südwestnorwegen, der “Suleskarvegen”, führt von Suleskar in Sirdal nach Brokke in Setesdal. Weiter führt eine Nebenstraße über die Berge nach Dalen und Høydalsmo in Telemark. Hier gibt es eindrucksvolle Fjorde, weite Gebirgslandschaft und Volkskultur. Im Winter ist diese Strecke gesperrt.

Außerdem ist der Suleskarvegen ein Eldorado für Motorradfreunde. Die Zeitschrift ”Bike” wählte diese Route als einer der besten Motorradrouten in Norwegen.

Auf der Website sind Punkte mit interessanten Highlights dieser Strecke hinterlegt. Die Beschreibungen sind nicht sehr präzise.Von Martins Seite Norwegenservice sind noch zwei interessante Objekte hinzugefügt.

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Tour zum Nordre Skagastølstind (2168 m ü. M.) im Jotunheimen

Der Berg Nordre Skagastølstind (2168m) liegt in den Hurrungane im westlichen Teil vom Jotunheimen. Start ist vom Turtagrø Hotel in Fortun gleich am Sognefjellsveien. Der Wanderer folgt dem Pfad durch das Skagadalen ca. 1,5 Stunden bis zum See Heimste Skarstølsvatnet und der norwegischen Tindeklubb-Hütte, die nur für Mitglieder zugänglich ist. Hier ist ein Sonnenbad (wenn die Sonne zufällig scheint) auf der Hüttenbank mit herrlicher und beeindruckender Aussicht auf den Dyrhaugsryggen und den Skagastølstindane unerlässlich. Diese leichtere Tour bewegt sich zwischen 884 – 1344 m ü. M und dauert hin und zurück 3 Stunden. “Tour zum Nordre Skagastølstind (2168 m ü. M.) im Jotunheimen” weiterlesen

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Ein Gebirge hält die Behörden auf Trapp

Das ‘Mannen’-Gebirge,1294 Meter hoch, über Horgheim in Romsdalen ist wohl die von Geologen meist überwachte Gebirgsregion in Norwegen. Ständig ist der Berg in gefährlicher Bewegung. Deshalb versuchte Norwegens Wasser- und Energieministerium 2017 zusätzliches Wasser in der oberen Gebirgsregion des ‘Veslemannen’ in Møre og Romsdal zu pumpen, um einen größeren Erdrutsch auszulösen. Bei zwei Versuchen im Oktober evakuierten die Behörden in der Nähe die Bewohner und sperrten den Bahnverkehr. Gefahrenniveau rot war angezeigt. Zwar bewegte sich verstärkt die Bergregion, löste aber keinen größeren Erdrutsch aus. Seit 2014 erlebten die Bewohner fünf Evakuierung, wenn der Berg in größere Bewegung kam. Das Ministerium räumte bei der Aktion im Herbst Schwachstellen bei der Bewässerung des ‘Mannen’ ein. Deshalb brechen sie die Aktion in diesem Jahr ab. Ein Erfolg ist nur mit einer stärkeren Bewässerung zu erreichen. Um die Bevölkerung rechtzeitig zu evakuieren, erhöhten die Behörden die Kapazitäten für die Radarmessungen. Der ‘Mannen’ hält nicht still, spätestens bei der nächsten starken Regenperiode wird es wieder gefährlich für die Bewohner in Romsdalen.

Quelle und Foto: NRK