Veröffentlicht in Møre og Romsdal, Norwegische Landschaftsrouten

Norwegische Landschaftsrouten – entlang der Atlantikstraße 7/18, 36 km 3 m ü.d.M

Die Norwegische Landschaftsroute Atlanterhavsvegen verläuft zwischen Karvåg auf der Insel Averøy bis nach Bud in der Gemeinde Fræna in der Provinz Møre og Romsdal. Sie hat eine Länge von 36 km (Straßen 64/242/663/238/235). Wenige Orte bringen den Besucher dem Meer so nahe und lassen ihn einen Teil davon sein wie der Atlanterhavsvegen. Von Kårvåg nach Vevang verläuft die Atlantikstraße zwischen ungeschützten Inseln und Schären, verbunden durch acht Brücken, Dammstraßen und Viadukte. Die Route führt weiter entlang der Küste von Hustadvika, die als Schiffsfriedhof bekannt ist. Nichts ist so mächtig wie das Meer – der seit Jahrhunderten wichtigste Transportweg Norwegens und Einnahmequelle. Die Fischerei benötigte mit der Zeit bessere Verkehrswege, um Handel und Export weiter auszubauen. Die Straße folgt einer Trasse, die ursprünglich für eine Eisenbahnstrecke geplant war. Die ersten Planungen reichen bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts zurück; 1935 legten die Behörden diese Pläne endgültig zu den Akten. Die Bevölkerung der Insel Averøy setzte sich mit großem Engagement für den Bau einer Straßen- und Brückenverbindung ein. In den 1970er-Jahren begann die Straßenplanung. Erst 1983 begannen die Arbeiten. Die Arbeitsbedingungen waren schwierig. Ganze 12 Orkane wüteten im Laufe der sechsjährigen Bauzeit. Die Eröffnung der Straße fand 1989 statt. 2005 erfolgte die Kürung zum norwegischen Bauwerk des 20. Jahrhunderts. Zur schönsten Autoroute der Welt erklärte 2007 die englischen Zeitung „The Guardian“ die Atlantikstraße. Bei dieser Wahl ließ sie international bekannte Straßen in Australien und im Himalaja deutlich hinter sich.

„Norwegische Landschaftsrouten – entlang der Atlantikstraße 7/18, 36 km 3 m ü.d.M“ weiterlesen

Veröffentlicht in Hedmark, Møre og Romsdal, Nordland, Snakk i Norge, Sørlandet

Snakk i Norge

Lawinenunfälle mit Motorschlitten verhindern

Jeder, der im Winter im alpinen Gelände unterwegs ist, setzt sich dem Risiko einer Lawinenverschüttung aus. Seit dem Jahr 2000 verloren in Norwegen 16 Fahrer ihr Leben bei Unfällen durch Lawinen mit Motorschlitten. Um für den Ernstfall einer Lawinenverschüttung gerüstet zu sein, ist das Mitführen einer modernen praxistauglichen Notfallausrüstung mit Lawinenverschütteten-Suchgerät (LVS), Lawinensonde und Lawinenschaufel unumgänglich wie ein Lawinenkurs. Deshalb soll für den Führerschein der Klasse S für Motorschlitten in Norwegen das zum Pflichtprogramm werden.
Quelle: NRK „Snakk i Norge“ weiterlesen

Veröffentlicht in Møre og Romsdal, Oppland, Snakk i Norge, Svalbard

Snakk i Norge

 

Stirbt der Sennenbetrieb in Norwegen aus?

🔗
Um 1900 bevölkerten die Sennerinnen überall das norwegische Gebirge. Auf ungefähr 100.000 Sennen schickten die Bauern ihre Kühe, Schafe und Ziegen zu den Almwiesen, damit sie im Sommer fett wurden. Heute sind nur noch über 900 Sennen in Betrieb. Über 99 % der Sennen, die vor 100 Jahren in Betrieb waren, sind von der norwegischen Landkarte verschwunden. Die Konsequenz ist, dass die Gebäude verfallen, die Landschaft auf den Almen verwildern und alte Traditionen geraten in „Snakk i Norge“ weiterlesen