Veröffentlicht in Hedmark, Møre og Romsdal, Nordland, Snakk i Norge, Sørlandet

Snakk i Norge

Lawinenunfälle mit Motorschlitten verhindern

Jeder, der im Winter im alpinen Gelände unterwegs ist, setzt sich dem Risiko einer Lawinenverschüttung aus. Seit dem Jahr 2000 verloren in Norwegen 16 Fahrer ihr Leben bei Unfällen durch Lawinen mit Motorschlitten. Um für den Ernstfall einer Lawinenverschüttung gerüstet zu sein, ist das Mitführen einer modernen praxistauglichen Notfallausrüstung mit Lawinenverschütteten-Suchgerät (LVS), Lawinensonde und Lawinenschaufel unumgänglich wie ein Lawinenkurs. Deshalb soll für den Führerschein der Klasse S für Motorschlitten in Norwegen das zum Pflichtprogramm werden.
Quelle: NRK

Junkerdal-Nationalpark in Gefahr

Ein Wanderung in Junkerdalsura in Saltdal ist wie ein Spaziergang im botanischen Garten mit Wildblumen. Die steilen Südhänge bieten ein Klima wie im Treibhaus. In diesem Breitengrad erwartet keiner ein solches Wachstum. Hier gibt es eine Mischung von Pflanzen, die die südliche Wärme lieben und zahlreiche Gebirgsblumen. Auf den kalkreichen Böden wachsen in diesem Gebiet an vielen Stellen Orchideen, vor allem der Frauenschuh. Allerdings macht sich die nordische Tanne schleichend breit und verdrängt Birkenwälder und die Orchideen. Um die besondere Vegetation in Junkerdal zu schützen, fallen demnächst im Naturreservat 5000 Kubikmeter Tannen. Der Junkerdal-Nationalpark liegt in der norwegischen Provinz Nordland. Der Park befindet sich in einem bergigen Gebiet. Durch den Park fließt der Skaitielva Fluss, daneben gibt es einige Seen. In der Mitte des Parks liegt das Zentralmassiv rund um den See Balvanet. Die Landschaft des Nationalparks entstand während der letzten Eiszeit. Der Nationalpark, 2004 gegründet, hat eine Fläche von etwa 680 km².
Quelle: NRK

Wohnpflicht

Die Stadt Risør liegt an der Ostküste Südnorwegens und ist eine gut erhaltene, historische Holzstadt mit einer vorgelagerten Inselgruppe. Bekannt ist sie für Kulturfestivals, die Schären, die Holzbootproduktion und die traditionellen, weiß lackierten Holzhäuser, im Schweizer Stil vor 150 Jahren gebaut. Risør ist ein beliebtes Ferienziel und Norweger besitzen in diesem herrlichen Ferienidyll ein Ferienhausdomizil. In der Ferienzeit erlebt die Stadt einen Touristenboom und danach verfällt sie in einen Dornröschenschlaf. Um das zu ändern, droht Ungemach für 67 Hauseigentümer. Der Bürgermeister von Risør fordert die Wohnpflicht ein. Entweder sie erfüllen die Forderungen oder der Verkauf des Hauses ist unabdingbar. Sogar mit Zwangsverkauf übt der Bürgermeister Druck aus.
Quelle: NRK

Keinen Erfolg für einen geplanten Erdrutsch

Letzte Woche setzte das Norwegische Wasser- und Energieministerium das Gefahrenniveau des Gebirges Mannen in Rauma wieder auf „rot“. Zum ersten Mal versuchten Geologen mit viel Wasserzufuhr in die Spalten einen Erdrutsch auszulösen. Obwohl der Berg in Bewegung war, klappte das Vorhaben nicht. Warum nicht Sprengen? Experten sind sich einig, Dynamit birgt in dieser Erdrutsch gefährdeten Gebirgsregion für die Mannschaften zu viel Risiko. Unsicher sind die Konsequenzen für die restliche besonders steile Gebirgesregion in Rauma. Auch mit Wasserbomben von oben sehen die Geologen keinen Effekt, sie sind zu oberflächlich. Jetzt warten die Experten weiter auf den natürlichen Abgang eines Erdrutsches.
Quelle: NRK

Zuchtfische auf dem Bauernhof

Norwegische Bauern setzen auf Zuchtfische ohne an der Küste zu wohnen. Knut Løvlien aus Rena in Hedmark probiert die Zucht von Saiblingen. Zusammen mit seinem Bruder Tom bauen sie im Stall eine Zuchtanlage von 600 Kvadratmeter. Zunächst starten sie mit 30 – 60 Tonnen und hoffen mit dem Fisch auf dem Hof ihren Haupterwerb zu erwirtschaften.
Quelle: NRK

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