Veröffentlicht in Nord-Trøndelag, Perlen in Norwegen

Bahnhof von der Hölle zu Gott

Nach den Plänen des Architekten Peter Andreas Blix entstand der Bahnhof bei Hell in der Stjørdal Kommune in Nord-Trøndelag im Jahr 1881. Der Bahnhof zog 1902 nach der Eröffnung des ersten Teils der Nordlandsbanen um. Der größere Abfertigungsbau, geplant von dem Architekten Paul Armin Due, kam neu hinzu.

 

 

Hell ist eine kleine Touristenattraktion, weil „Hell“ im Englischen „Hölle“ bedeutet. Hell kokettiert mit diesem Umstand. Es gibt düster gefärbte Ansichtskarten und andere Souvenirs. Da Zugreisende an dem kleinen Bahnhof der Bahnstrecke Trondheim–Storlien das Reisegepäck aufgeben können, ist die Gepäckaufgabe „in der Hölle“ ein beliebtes Fotomotiv. Hier gibt es eine Übereinstimmung des norwegischen Wortes „Gods“ für Güter oder Gepäck mit dem englischen Wort für „Götter“. Im übertragenen Sinne kann der Reisende „aus der Hölle zu Gott“ fahren.

Fotos: Roger Grund/ J-P Keskinen

Ein Kommentar zu „Bahnhof von der Hölle zu Gott

  1. Dein heutiger Beitrag hat mich schmunzeln lassen, aber mich hat es auch ein bisschen geschaudert. Als Reisender aus der Hölle zu Gott zu fahren, ist schon ein bisschen gruselig. Ich glaube ich würde den direkten Weg zu Gott vorziehen 😉 .
    Aber irgendwie scheint schon ein Reiz von diesem Bahnhof auszugehen. Wenn man in der Nähe ist, so sollte man ihn zumindest einmal gesehen haben. Ob die Reisenden ein mulmiges Gefühl haben, wenn sie den Zug besteigen ? Ich könnte es angesichts des Namens verstehen.
    LG
    Astrid

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