Veröffentlicht in Nord-Norwegen, Oppland, Sogn og Fjordane, Sør-Trøndelag, Vestlandet

Snakk i Norge

Norwegens neue Brücke im dunklen Gebirge in blaues Licht getaucht

Die 284 Meter lange Brücke über den Pasvikelva, die Verbesserung existierender Straßen, eine neue Trasse und Tunnel kostete den norwegischen Staat 800 Millionen Kronen. Die Bauzeit betrug sechs Jahre. Morgen ist die offizielle Eröffnung der neuen Straße E 105 – eine Straße, die sich vom Bjørkheimkrysset in Sør-Varanger durch Russland und der Ostukraine erstreckt, bevor sie in Jalta auf der Krim endet. Das blaue Licht befindet sich an mehreren Stellen in der Natur entlang der 9,5 Kilometer langen Strecke bis zur norwegisch-russischen Grenze in Sørskogbygda. Der russische Transportminister Maksim Sokolov und der norwegische Verkehrsminister Ketil Solvik-Olsen sollten bei der Eröffnungszeremonie die Schnur nicht durchschneiden, sondern zusammenknüpfen. Auf der russischen Seite brachte die russische Regierung große Summen für die Ausbesserung der Strecken von Murmansk bis zur Grenzstation in Borisoglebsk auf. Das reduziert die Reisezeit zwischen Kirkenes und der russischen, arktischen Hauptstadt um rund drei Stunden. Das Norwegische Straßenwesen sorgte für eine spektakuläre Eröffnung der neuen Straße.
Wer einen Blick auf die Brücke werfen möchte:

https://www.nrk.no/finnmark/slik-ser-noregs-nye-veg-til-russland-ut-nar-morket-fell-pa-1.13710574

Quelle: NRK

Die Ost-West Route wird durch die neue Straße E 16 wintersicher

Die neue Straße E 16 über dem Filefjell sichert eine offene Verbindung zwischen Ost und West über das ganze Jahr, laut dem norwegischen Straßenwesen. Die Straße kostete 3,3 Milliarden Kronen. Nach drei Jahren Bauzeit ist am Freitag die Eröffnung der 20 Kilometer langen neuen Straße E 16 zwischen Øye im Valdres und Borhaug in Lærdal. Das norwegische Straßenamt verspricht eine sehr sichere Fahrt bei winterlichen Verhältnissen.
Die neue Straße E 16 über dem Filefjell auf dem Link

https://www.nrk.no/ho/_kjor_-nye-e16-over-filefjell-1.13710538

Quelle: NRK

Große Pläne für die prachtvolle Aussicht

Nachdem die Königin im Mai die Gondelbahn in Loen feierlich eröffnete, drückte sie deutlich aus, dass sie den weiteren Ausbau von Gondelbahnen wünscht. Nicht alle sind fit, die Berge hochzukraxeln. Möglich muss es sein, die Natur für jedermann zugänglich zu machen. Es ist nicht eine Gondelbahn, die lokale Kräfte in Sogn og Fjordane planen, sondern sie planen den Bau eines neun Kilometer langen Autotunnels ins Gebirge. Er führt von der Straße Riksveg 5 im Kjøsnesfjorden hoch in das 1500 Meter hohe Tverrfjellet. Das Tverrfjellet liegt an der Kante des Gletscherplateus mit grandioser Aussicht über große Teile des Gletschers Jostedalsbreen. Geplant ist, im Sinne der Königin, jedermann mit Bussen dort hinauf zu transportieren.
2012 präsentierte die Gruppe das Projekt zum ersten Mal. Seitdem geschah nicht viel mit dem Projekt mit einem Kostenrahmen von 300 Millionen Kronen. Die Pläne und das Engagement der Initiatoren blieb in den vergangenen Jahren erhalten. In einer Zeit, in der die Anziehungpunkte der Touristen, wie der Gletscher Briksdalsbreen und andere Gletscherarme buchstäblich wegschmelzen, ist der Ausbau von neuem Spektakulären besonders wichtig. Mit dem ganzjährigen nahen Kontakt mit Europas größten Gletscher auf dem Festland für Touristen, ist das Projekt eine gute Lösung. Hinter den Plänen steht das Jølster Wirtschaftsforum und die Jølster Kommune. Die Projektgruppe hatte im Frühjahr ein Treffen mit der Sunnfjord Entwicklung und bis Herbst ist geplant, alle Kontakte wieder aufzunehmen. Ziel ist zuerst eine Vorstudie auszuarbeiten und Investoren zu kontaktieren, die sich an der Finanzierung beteiligen. Der geplante Tunnel liegt außerhalb der Nationalparksgrenze und es gibt wenige sichtbare Eingriffe in die Natur.

Quelle: NRK

1000 Jahre alter archäologischer Fund in Trondheim

Archäologen fanden in einem Bootgrab im Zentrum von Trondheim die Überreste eines Hüftknochens. Er stammt höchst wahrscheinlich aus der Eisenzeit. Mit Hilfe der Überprüfung der DNA stellen die Wissenschaftler fest, ob es sich um einen menschlichen Knochen handelt. Das wäre die erste konkrete menschliche Spur hier in Trondheim aus dieser Zeit. In Norwegen dauerte die ältere Eisenzeit (500 v. Chr.–550 n. Chr.), die jüngere Eisenzeit (550–1050 n. Chr.).

Quelle: NRK

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