Veröffentlicht in Hedmark, Nordland, Oppland, Snakk i Norge, Troms

Snakk i Norge

Wunderbare Nordlichter

Am Mittwoch traf ein Sonnensturm die Erde. Das bedeutet, gute Aussichten am Ende der Woche wunderbare Nordlichter zu erleben. Der Hobbyfotograf Kim Hartviksen zog mit seiner Fotoausrüstung los und was er da erlebte, war das wildeste und kräftigste Nordlicht, was er je gesehen hatte. Das Nordlicht zeigte einen KP-INDEX von 8 an. Es war die höchste Messung seit langem, stellten die Experten fest. Der KP-Index ist eine Darstellung der Teilchenstrahlung, die auf die Erde trifft und deren Auswirkung auf das Erdmagnetfeld. Es gibt eine Skala von 1 bis 9.
Wer einen Blick auf das Bild im Nordland werfen möchte:

https://www.nrk.no/nordland/_-dette-er-noe-av-det-villeste-og-kraftigste-jeg-har-sett-i-hele-mitt-liv-1.13681307

Quelle: NRK

Ein super Pilzjahr

Es ist ein fantastisches Pilzjahr in Südnorwegen. Für die Pilze war das warme und trockene Wetter mit wenig Regen im ganzen Juni und Juli in diesem Jahr ideal. Im August regnete es viel, da explodierten sie. Alle Pilze schossen gleichzeitig aus dem Boden. Es gibt ungewöhnlich viele Steinpilze. Sie sind sehr groß und wiegen viel. Der Pilzsammler Tommy Østhagen spricht enthusiastisch über das Pilzjahr 2017. Er steht vor einem einzigartigen Fund: Sein Stationswagen war bis zum Rand voll mit Steinpilzen. Er hat 270 Kilo Pilze in 24 Stunden gesammelt.

Quelle: NRK

Ein Berg soll angestrahlt werden

Kein Seereisender, der in Richtung Svolvær auf den Lofoten unterwegs ist, kann diese Felsformation übersehen: Svolværgeita, zwei wie Ziegenhörner geformte Felsen, die die Stadt überragen. Dieser Doppelgipfel in einer Höhe von 590 Meter über dem Meeresspiegel erhebt sich unweit des Berges Fløya.
Wie viele Berge in Nordnorwegen kommt der Berg Fløya in zahlreichen Legenden und abergläubischen Sagen vor. Früher stiegen viele Fischer hier herauf, um den ersten gefangenen Lofoten-Kabeljau des Jahres der Svolværgeita zu opfern. Die Traditionen sind zwar nicht erhalten geblieben, der Blick vom Gipfel ist nach wie vor spektakulär. Jeden Kletterer belohnt ein fantastischer Ausblick auf Svolvær und das offene Meer.
Am Freitag, den 29. September, beginnt ein Testprojekt den „Svolværgeita“ zu beleuchten. Es gab bereits Tests dafür. Viele Einwohner der Lofoten sind skeptisch den Berg anzustrahlen und bezeichnen das als „Hurry-Tourismus“. Reicht die natürliche, schöne Natur nicht mehr aus, um die Touristen für die Lofoten zu begeistern?

Quelle: NRK

Elchwarnschilder immer populärer

Das Gefahrenschild mit der Information vor der Warnung von Elchen entlang der norwegischen Straßen ist sehr gefragt. Das hält einige Mitmenschen nicht auf, den Winkelschleifer zu zücken und das Verkehrsschild zu klauen. Nur in dem Gebiet von Narvik verschwanden 10 Schilder dieser Art in der letzten Zeit. Das Fehlen dieser Schilder birgt für Autofahrer eine große Gefahr. Es ist strafbar Straßenschilder zu entfernen und das Straßenamt erwägt eine polizeiliche Anzeige.

Quelle: NRK

 

Schwedische Touristen waren am meisten auf dem Besseggen im Juli

Die Telenor entwickelte eine neue Methode, die anonyme Daten sicher aus dem Mobilnetz herausfiltern, die Unternehmen und der Allgemeinheit zu Gute kommen. Laut Telenor sind mit der Anzahl der ausländischen Simkarten im Netz und wo sie sich befinden, mehr Sicherheit und Bereitschaft, Informationsarbeit und Vermarktung der Touristenziele planbar. Mit Hilfe dieser neuen Analysemethode ermittelte die Reisebranche welche Nationalitäten den Besseggen besuchten und wer aus dem Ausland in anderen Gebieten in Oppland unterwegs war. Im Monat Juli führte Telenor eine Analyse der populärsten Gebirgstour durch. Als ausländische Touristen waren die Schweden am 2. Juli am meisten auf dem Besseggen vertreten. Unter den Top 10 von ausländischen Nationen waren 27 % aus Schweden, 19 % Dänen, 17% Deutsche, 11 % aus der Niederlande. Die Statistik wies eine gleich verteilte Prozentzahl mit 3, 4 und 5 % zwischen den Nationalitäten Großbritannien, USA, Polen, Belgien, Tschechien und der Schweiz. 2 % kamen aus Litauen. Daten aus dem Mobilnetz ermöglichen in viele Sektoren wertvolle Einsichten und Analysen von Reisenden. Das war früher nie möglich gewesen. Telenor etablierte die Zusammenarbeit mit dem „Transportøkonomisk Institutt“ und damit lassen sich Studien über Daten vom Transportwesen und Reisenden in Norwegen erstellen.

Quelle: Fjukken

50 Tonnen Rentierfleisch vom Nordfjell kommen zur Vernichtung

Für viele Jäger unfassbar. Ungefähr 50 Tonnen essbares Rentierfleisch vernichtet die norwegische Lebensmittelbehörde nach dem Abschuss von 2200 Rentieren noch bis zum 1. Mai 2018. Es ist nicht möglich, dieses Fleisch nach den Lebensmittelregeln zum Verzehr zu verwenden. Damit Fleisch nach dem Lebensmittelgesetz in den Handel kann, muss die Schlachtung innerhalb einer Stunde nach dem Abschuss erfolgen. Wer das Nordfjell kennt, sind dort diese Regeln unmöglich einzuhalten. Deshalb die Vernichtung dieser 50 Tonnen Fleisch. Negativ getestete Tierkadaver auf die „Skrantesjuke“, kommen zur Norsk Protein Fabrik in Hamar zur Vernichtung.

Quelle: NRK

3 Kommentare zu „Snakk i Norge

  1. Liebe Eva,
    ich habe mich sofort zu den Nordlichter geklickt. Fantastisch!!! Das muss ein atemberaubender Anblick sein!!! Und auch vielleicht ein bisschen unheimlich wirken. Welchen Eindruck hast Du persönlich? Mit Sicherheit hast Du Dich schon in ihren Bann ziehen lassen?!
    LG und eine gute Woche
    Astrid

  2. was für Aufnahmen das sind grossartig mit dme Nordlicht!
    Aber auch so viel wird weg geschmissen 50 Tonnen das sda keine andere Möglichkeiten gibt .. und in andere Länder muss gehungert werden.
    das mit den Schildern habe ich im deutschen Fernsehen gesehen. Die Leute können alles gebrauchen.
    Berg anstrahlen ist so ein quatsch , nur um Geld zu verdienen mehr!
    Es war wieder Interessant !
    Lieben Gruss Elke

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