Veröffentlicht in Hedmark, Hordaland, Sogn og Fjordane

Snakk i Norge

 

Blauflossenthun fĂŒr Tokyo

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Auf dem Fischmarkt in Tokyo sind auf der Auktion am Wochenende die 12 Thunfische von der anderen Seite der Erdkugel gefragt. Gleichzeitig jagt die Mannschaft aus FlorĂž mit der M/S Bluefin weiter nach der beliebten Rohware an der KĂŒste außerhalb von Hordaland. Das Fischerboot in Norwegen ist das einzige, das diese grĂ¶ĂŸten und schnellsten Thunfisch fĂ€ngt. Speziell war ein Japaner, der sich mit der QualitĂ€t der Fische auskennt, beim Fang mit an Bord und sorgte fĂŒr die richtige Verpackung beim Versand. Den erzielten Preis auf der Auktion erfĂ€hrt die Mannschaft am Montag oder Dienstag. Die Japaner schĂ€tzen den norwegischen Blaufossenthun fĂŒr Sushi. Ein Thunfisch, der eine LĂ€nge von drei Meter erreicht , 500 kg Gewicht hat und 70 km/h schnell ist, erzielte 2012 den Rekordverkaufspreis von ĂŒber vier Millionen Kronen. Der Blaufossenthun ist der teuerste Fisch auf der Welt. Bei guter QualitĂ€t ist die Nachfrage groß. Zur Zeit liegt der Preis per Kilo zwischen 270 und 280 Kronen.
Quelle NRK

 

Nur Kleingeld fĂŒr die Instandhaltung des Plateaus auf dem Nordkap

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Die Hotelkette Scandic mietet seit zwei Jahren die Aussichtsplattform vom Nordkap. DafĂŒr zahlen sie 70.000 Kronen jĂ€hrlich an Mietkosten an die Kommune in der Finnmark. Die Hotelkette verlangt 270 Kronen pro Besucher fĂŒr den Aussichtspunkt. 2016 bezahlten 260.000 Besucher Eintritt, um auf dem Plateau zu verweilen. Das bedeutete fĂŒr die Hotelkette eine Einnahme von 70 Millionen Kronen, ein lukratives GeschĂ€ft. In einem Brief bekrĂ€ftigte Scandic damals, einen jĂ€hrlichen Fond von 300000 Kronen fĂŒr die Sicherung und Instandhaltung des GelĂ€ndes einzurichten. Die Kommune sah diesen Betrag als Grundsumme fĂŒr den Fond. Die Besucherzahl ist inzwischen erheblich gestiegen, deshalb ist das der Kommune zu wenig. Sie fordert die Hotelkette auf, den Fond angemessen zu erhöhen.
Quelle: NRK

SchÀrenidylle mitten im Wald

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Kleine Freizeitboote aus Holz und Kabinenkreuzer von einer GrĂ¶ĂŸe von mehr als drei Meter liegen in Reih und Glied am Kai von dem See StorsjĂžen. An schönen Sommertagen herrscht hier ein reges Treiben an dem kleinen Waldsee mitten in der Hedmark. Der Bootshafen in Sand in Odalen wurde 1981 gebaut. Damals hatten die Boote eine LĂ€nge von mehr als 1,60 bis 1,70 Meter. Nun sind es drei Meter. Zur Zeit liegen 500 Boote an den vier Kais von den Bootvereinen Sand, Mo, Austvatn und SĂžr-Odal. ZusĂ€tzlich gibt es noch 100 kleine, private Anlegestellen. Der StorsjĂžen ist ein Binnensee in der Hedmark, der zum Flusssystem der Glomma gehört. Er ist 35 km lang, aber an der breitesten Stelle 1,7 km breit. Der See liegt je zur HĂ€lfte in SĂžr-Odal und Nord-Odal. Mit dem Freizeitboot ist eine Fahrt auf dem StorsjĂžen nach GlĂ„ma, weiter hoch nach dem Kongsvinger Kraftwerk und hinunter zum Funnefoss Kraftwerk möglich. Mit den Schleusen durch den Svanfoss geht es ĂŒber den MjĂžsa nach Lillehammer. Beim Bingsfoss und RĂ„nĂ„sfoss fahren die Boote nach Øyeren und TrĂžgstad.
Quelle: NRK

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Toilettenchaos in Norwegen

Im Sommer trafen viele Touristen verschlossene Toiletten an. Besonders in den Lofoten und Sogn. An dem populĂ€ren „nationalen Touristenvegen“ ĂŒber dem Aurlandsfjellet im Sognefjord sah es nicht besser aus. Auch die Lastwagenfahrer kommen an ihre Grenzen, fĂŒr sie ist es besonders schlimm eine Toilette zu finden. Die norwegische Regierung muss handeln, fordert Norwegens Lastwagen-Verbund. Heutzutage existieren 39 RastplĂ€tze fĂŒr einen 24 Stunden Aufenthalt. Versprochen hat die Regierung 90 solcher PlĂ€tze bis 2023.
Quelle: NRK

2 Kommentare zu „Snakk i Norge

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