Veröffentlicht in Nordland, Snakk i Norge, Troms

Snakk i Norge

Rettung eines Seeadlers, der im Wasser um sein Leben kämpfte.

Seit vielen Jahren kommen fünf niederländische Kameraden zum Angelurlaub nach Nordnorwegen. Ronaldus Nederpelt reist seit 15 Jahre regelmässig nach Norwegen. Die fünf Angelkameraden erlebten bei ihrer Angeltour etwas Außergewöhnliches. Am Samstag war der Niederländer Ronaldus zusammen mit seinen vier Kameraden auf der Nordseite von Bliksvær mit einem Boot auf Angeltour nach Heilbutt. Am Abend näherten sich Seeadler über dem Wasser. Zwei von ihnen begannen auf den einen Seeadler einzuschlagen. Der Vogel schlug sofort auf das Wasser auf. Die Männer beobachten, wie der Seeadler aufgrund seiner nassen Flügel es nicht aus dem Wasser schaffte. Sie fuhren langsam zu dem Vogel. Sie wussten nicht, wie das Tier reagierte. Zum Glück ruhig. Nederpelt packte den großen Seeadler an den Flügeln und zog ihn ins Boot auf die Bootskante. Der Vogel fiel beim Versuch zu flüchten, erneut ins Wasser. Die Männer hievten den Adler wieder an Bord und trockneten die Flügel. Nach der Aktion fuhren sie zu einer kleinen Insel bei Bliksvær und setzten den Seeadler dort an Land aus. Laut dem Ornithologen Alv Ottar Folkestad handelte es sich um ein erwachsenes Tier. Bei älteren Adlern sind solche Kämpfe um das Territorium keine Seltenheit und enden mit dem Tod durch Ertrinken. Sie waren seltener, als die Bestände niedriger waren. Aber die Anzahl der Auseinandersetzungen von Seeadler nimmt zu. Stärkere Tiere töten ihre älteren Artgenossen an Land oder greifen sie über Wasser an. Sie landen dort und ertrinken. Dass der Adler bei der Rettung aus dem Wasser ruhig reagierte, war nicht außergewöhnlich. Gerät ein Seeadler in eine solche ungewöhnliche Situation, sträubt er sich mit einem Angriff, um nicht in Gefangenschaft zu geraten. Meist ergibt er sich, wenn der Retter ihn festhält. Seeadler haben einen wahnsinnigen starken Schnabel und scharfe Klauen. Das ist gefährlich. Das war für die fünf niederländischen Angelfreunde, das Außergewöhnlichste, was sie bisher in ihrem Leben erlebten.

Hier Bilder und ein Video von der Rettungsaktion

https://www.nrk.no/nordland/_-den-mest-oppsiktsvekkende-opplevelsen-jeg-har-hatt-i-hele-mitt-liv-1.13587032

Quelle: NRK

Wachpersonal für die Touristen

Viele Touristen, die den 22 Kilometer langen und teilweise steilen Weg zur Trolltunga gehen, sind von der harten norwegischen Gebirgswelt überrascht und überfordert. Nach acht Rettungsaktionen, bevor die Touristensaison begann, platziert die Odda-Kommune Wachpersonal entlang der Pfade zur Trolltunga, um den Selfietouristen notfalls zur Hilfe zu kommen. Die Touristen treffen auf qualifizierte Führer an den Abschnitten, wo bisher viele Rettungsaktionen stattfanden. Die Kommune erzielt gute Einnahmen mit dem Massentourismus. Allerdings sind die vielen Rettungsaktionen kostspielig. Die Gebirgsführer, die eine Wachordnung eingehen wollen, kosten jährlich eine halbe Million Kronen. Bis zum 15. Juli errichten Bauunternehmen aus der Region eine Unterkunft für die Führer, die auf die Touristen in der Hauptsaison aufpassen.

Quelle: Bergens Tidende

Travel Pass Nordland

Die Nordland Fylkeskommune bietet ab 1. Juli allen Einwohnern und Touristen den „Travel Pass Nordland“ für 990 Kronen an. Die Fahrkarte gilt 7 Tage. In dieser Periode sind Fahrten mit Bussen und Booten (Fähren sind vorläufig nicht inbegriffen) in Nordland unbegrenzt inkludiert. Kinder bis zum 15. Lebensjahr zahlen die Hälfte. Die Nordland Fylkeskommune wünscht sich, dass das Reisen die ganze Nordlandküste entlang auf einfache Art von den Touristen und Einwohner gut ankommt. Ann Kristin Rønning Nilsen, Reisechefin von Visit Bodø, freut sich über das Angebot der Fylkeskommune. Viele Reisende sind umweltbewusst und benutzen gerne öffentliche Verkehrsmittel. Das Angebot gilt das ganze Jahr.

Quelle: NRK

Keine Abgaben für Spikes in Tromsø

Der Stadtrat beschloss keine Abgaben für „piggdeķk“ (Spikes) in den Wintermonaten in Tromsø einzuführen. Dafür erhalten bei der Einführung von Straßengebühren im Ring alle Fahrer Rabatte, die ohne Spikes fahren. Der Vorschlag soll die Bürger bewegen, Winterreifen ohne Spikes zu kaufen. Im Winter liegt Tromsø an der Spitze des Landes unter den Städten mit der schlechtesten Luftqualität. Der Hauptgrund ist der Schwebstaub, den die Spikes verursachen.

Quelle: NRK

 

 

 

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