Veröffentlicht in Alte Postkarten von Norwegen, Oppland, Stryn

Grotli Hotel – gestern und heute

In Verbindung mit dem Ausbau der neuen Straße über das Gebirge von Skjåk nach Stryn und Geiranger entstand 1869 eine staatliche Berghütte (925 moh). Die erste Generation der Bewohner bestimmten 1880 nach Grotli zu ziehen, um die staatliche Berghütte zu leiten.

 

Grotli Berghütte Ende 1800, Knud Knudsen, Bergen

Nachdem die Straßen fertig waren, wurde Grotli ein Kommunikationsknotenpunkt zwischen Ost und West. Damals waren dort das Posthaus und die Telefonzentrale untergebracht. Die Straßen kreuzten dort und dort fand der Buswechsel an dieser Kreuzung statt.

 

Grotli Hotel zwischen 1920 und 1930, Foto Normann

„Hohes Gebirge mit Gletscher im Gürtel“ schrieb der berühmte norwegische Dichter Bjørnstjerne Bjørnson 1896 ins Gästebuch der Berghütte Grotli. Das großartige Strynefjell inspirierte seit langem Dichter und Künstler, mit seinen weiten Hochflächen, beeindruckenden Gipfeln und engen Schluchten. Im Einklang mit der Natur schlängelte sich die schmale Straße über das Strynefjell. Es war die einzige Straßenverbindung zwischen Skjåk und Stryn das ganze vorige Jahrhundert. Zwischen 1903 und 1905 entstand das privat erbaute Hotel Grotli.

Grotli Hotel im Gebirge, um 1920/30, Foto Normann

Nach und nach vergrößerte jede Generation das Anwesen. Jetzt sind es 125 Betten. Der älteste Teil des Hotels existiert heute noch im Original. Er ist jetzt gemütliche Kaminstube, Bar und Restaurant.

 

Grotli Hotel heute ,Norwegians Polar Bear, Flickr.

 

1978 löste ein neues, 12 Kilometer langes ganzjährig befahrbares Straßenstück mit drei Tunneln den alten Strynefjellsvegen ab.

Quelle: Det Gamle Norge

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3 Kommentare zu „Grotli Hotel – gestern und heute

  1. Liebe Eva
    so jetzt bin ich mal wieder da ..
    gelsen habe ich so manches trotzdem…
    Das Hotel wenn man überlegt wie es sich verändert hat auch aussen herum die Landschaft aber es ist geblieben toll…
    Ich wünsche dir ein schönes Pfingsten
    Lieben Gruss Elke

  2. Liebe Eva,
    auch wenn ich nicht kommentiere, ich komme immer wieder auf Deine Seiten. Auch heute habe ich Deinen Bericht über die damalige Berghütte und das heutige Hotel gerne gelesen.
    Ich habe Deine Reizwortgeschichte vermisst oder habe ich sie nur nicht gefunden?
    LG
    Astrid

  3. Und da frage ich mich schon eine Weile, weshalb es diese herrlichen Beiträge bei dir nicht mehr gibt :-). Ich hab gedacht, dass dir momentan die Zeit dazu fehlt. – Ist irgendwie an mir vorbei gegangen, dass es einen Zweitblog gibt. Nun hab ichs aber begriffen :-)! Ich wünsche dir einen glücklichen Pfingstmontag! Martina

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