Veröffentlicht in Hordaland, Nord-Norwegen, Nord-Trøndelag, Nordland, Sogn og Fjordane, Südnorwegen

Snakk i Norge

Aktivitäten für Wasserscooter in Norwegen gelockert.

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Werden die Schären in den Fjorden und die norwegische Küste zum Eldorado der Wasserscooter? Vergangene Woche hat die norwegische Regierung die Regeln für die Aktivitäten des Fahrens mit Wasserscooter gelockert. Seit 2013 erlauben die Behörden das Fahren mit diesen Wasserfahrzeugen, mit einem Abstand von 400 Meter vom Land. Diese Regel ist jetzt aufgehoben. Einige Politiker sind beunruhigt. Sie befürchten zunehmende Lärmbelästigungen in den Schären und an den Küsten. Die Vogel- und Naturschutzgebiete sind durch den Beschluss bedroht. Die Regierung weist diese Bedenken zurück. Ab sofort gibt es einheitliche Regeln für alle Motorfahrzeuge auf dem Wasser. Außerdem hat jede Kommune das Recht, Einschränkungen vorzunehmen. Der 1. Kandidat für die kommende Wahl des Norwegischen Parlaments der Umweltpartei „Die Grünen“ in Sogn og Fjordane, Stein Malkenes, will die Wasserscooter für die Nutzung bei Freizeitaktivitäten in Norwegen verbieten lassen. Für ihn ist das Spielzeug für egoistische, junge Männer und die primitivste und sinnloseste Aktivität an den Küsten und in den Fjorden.

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Quelle: NRK

Wildzäune entlang der Nordlandsbahn

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Die 729 Kilometer lange Nordlandsbahn fährt durch Weideplätze im Saltfjellet, Helgeland und in Trøndelag, wo sich zahme Rentiere aufhalten. Im vergangenen Jahr mähten die Züge 783 Tiere um und töteten sie. In diesem Jahr büssten bis jetzt 184 Elche und Rentiere mit ihrem Leben. Schon viele Jahre fordern die Rentierbetriebe in Nordland und Nord-Trøndelag den 295 Kilometer langen Zaun entlang der Nordlandsbahn.
Zäune entlang der Nordlandsbahn sind die effektivsten Maßnahmen gegen die blutigen Tiertragödien, die sich ständig Tag für Tag abspielen. Die Einwohner wollen die unerträglichen Unfälle mit den Tieren beenden. Alle Beteiligten, die Rentierbesitzer, der Wildausschuss, die Abgeordneten der Samen, der Regierungspräsident in Nordland und die Lebensmittelaufsicht waren sich einig, dass die Wildzäune das einzige effektive Mittel ist. Die Bahn NOR bezweifelte das und forderte ein neues Gutachten. Dafür beauftragten sie das Norwegische Institut für Naturforschung (NINA). Die Schlussfolgerung war eindeutig. Die Tierunfälle sind mit einem Wildzaun von einer ausreichenden Höhe und Länge am effektivsten zu stoppen. An vielen Stellen verläuft die Europastraße E 6 parallel mit der Nordlandsbahn. Eine Zusammenarbeit zwischen den Straßen- und Bahnbehörden ergäbe ein guter Effekt beim Bau eines Wildzauns. Damit reduziert sich die Anzahl der Wildunfälle auf den Straßen und den Bahnstrecken bei den Hirscharten, wie Elchen, Hirschen und Rehen.
Der Wildzaun entlang der Nordlandsbahn beläuft sich auf 300 Mio Kronen an Investitions- und Baukosten. Kommen noch Über- oder Untergangs hinzu, erhöhen sich die Kosten. Aber es sind nicht nur die Kosten, die Gegenstand der zukünftigen Diskussionen sind. Infolge der Untersuchung hat der Wildzaun ungewollte Effekte. Falls nicht genug Übergangspunkte gebaut werden, schafft es neue Probleme für Mensch und Tier. Außerdem ergaben Studien, dass sich Schneehühner und Waldvögel in hohen Zäunen. verfangen und verenden.
Für 2017 sind im Staatshaushalt für diese Zäune keine Mittel vorgesehen. Frühstens für 2018 kann eine Bewilligung erfolgen.

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Quelle: NRK

Der längste Fahrrad-Tunnel der Welt

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Die norwegische Regierung und die Parteien von Bergen bewilligen 50 Millionen Kronen für den Bau des längsten Tunnels zum Fahrradfahren in der Welt. Die Stadtbahn und der Tunnel gehen parallel durch das Stadtgebiet Løvstakken, von Kristianborg bei Minde nach Fyllingsdalen in einer Länge von 2,9 Kilometer. Gleichzeitig dient der Fahrrad-Tunnel als Fluchtort für die Verlängerung des Stadtbahntunnels nach Fyllingsdalen. Die Fahrradtour durch das Gebirge verkürzt die Strecke mit rund 5,5 Kilometer und reduziert die Fahrzeit um 20 Minuten.

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Quelle: NRK

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