Veröffentlicht in Snakk i Norge, Stryn, Südnorwegen, Troms

Snakk i Norge

Die Winter sind in Südnorwegen kürzer

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Vor allem im Flachland ist der Winter einen Monat kürzer. Der Herbst zieht sich mehr in den Winter und das Frühjahr beginnt eher. Die Meteorologen beobachten das seit einigen Jahren. In den höher liegenden Regionen ist das Gegenteil zu beobachten. Im Gebirge sind die Niederschläge viel ergiebiger, weil es dort kälter ist und es durchweg schneit. In Buskerud varieren die Schneemengen von Jahr zu Jahr, einmal zu viel Schnee, dann wieder zu wenig. In Drammen sind in diesem März, nach einem schneearmen Winter, viele grüne Flächen vorhanden. Einen merkwürdigen Winter erlebte Løypebas in Ringkollen und Åsa in Ringerike. Es war ziemlich mild in der Höhe und sehr kalt im Tal. In Romeriksåsen waren die Skiloipen seit November in Betrieb und in Ringkollen erst seit einem Monat. Die Schneehöhen waren gerade mal 15 bis 50 cm. Üblich sind 70 cm bis 1 Meter.

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Quelle: NRK

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Erlebnistourismus im Geiranger

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Unzählige Touristen kommen zum Geiranger, um Fjord und Fjell zu erleben. Mit Hilfe einer finanziellen Unterstützung in Höhe von 100.000 Kronen will die Stiftung Geirangerfjord Welterbe den Erlebnistourismus etablieren. Es ist zunächst ein Versuchsprojekt, die Bergbauernhöfe für den Tourismus zu öffnen. Das geschieht in Zusammenarbeit mit den Grundeigentümern. Die Stiftung hofft auf das Verständnis für dieses neue Projekt im Geirangerfjord, die leerstehenden Bergbauernhöfe und Almhütten mit Leben zu erfüllen.

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Quelle: NRK

Kreuzfahrtschiffe in Stavanger

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Am vergangenen Samstag legte das erste Kreuzfahrtschiff „Oriana“ in Stavanger an. 186 Schiffe sollen 2017 anlegen. 19 mehr als im vergangenen Jahr, 11 weniger als im Rekordjahr 2013. Die Partei „die Grünen“ wollen eine Obergrenze. Sie haben nichts gegen die Kreuzfahrtschiffe. Die „Grünen“ wünschen sich einen soliden Touristenbetrieb. Diese Touristengruppe lässt zu wenig Geld in Stavanger, weil Restaurants und Boutiquen an Bord sind. Ein weiterer Grund ist die Verunreinigung durch die Kreuzfahrtschiffe im Hafen, die die Umwelt der Stadt stark beeinträchtigen.
Infolge des Leiters der Kreuzfahrtschiffe in Stavanger, Bang-Andersen, verteilen sich 2017 die Schiffe gleichmässig übers Jahr beim Anlegen in Vågen bis kurz vor Weihnachten. Meistens liegen die Schiffe Samstag und Sonntag am Kai. Früher waren im Sommer die meisten Kreuzfahrtschiffe in Stavanger. In diesem Jahr werden höchstens an drei bis vier Tagen gleichzeitig vier Schiffe ankommen. Er hofft 350.000 Kreuzfahrtturisten 2017 zu begrüßen. Nach einer Untersuchung von Innovasjon Norge geben Touristen von Kreuzfahrtschiffen im Schnitt 860 Kronen am Tag beim Landgang aus. Andere Touristen 1285 Kronen. Stavanger verdient nicht nur an den Touristen. Es kommen noch die Umweltabgaben und Lotsengebühren der Reedereien hinzu. Der Leiter der Kreuzfahrtschiffe unterstreicht, dass das Gewerbe die Umweltproblematik in Stavanger zu Ernst nimmt. Viele Kreuzfahrtschiffe planen ihren Antrieb auf Gas umzustellen, wie es bei der Fjordline bereits der Fall ist.

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Quelle: NRK

Klima bedroht historische Gräber in Svalbard

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Um 1600 strömten britische und niederländische Jäger und Fänger nach Svalbard, um Geld zu verdienen. Viele kehrten nie mehr in ihre Heimat zurück. Sie fanden ihre letzte Ruhestätte auf der Inselgruppe in der Arktik. In Smeerenburg und Likneset nordwestlich von Svalbard sind mehr als 230 Gräber von Jägern und Fängern, die sie dort beerdigten. Der Permafrost bewahrte bisher diese Gräber. In den letzten Jahren lagen die Temperaturen ungewöhnlich hoch. Der Permafrost begann viel schneller zu tauen. In Svalbard sind Kulturstätten wegen der Klimaänderungen in Gefahr. In Longyearbyen beginnen die alten Seilbahnstative zu verfallen. Um der Stranderosion zu entgehen, verlegten die Archäologen vor ein paar Jahren eine unter Denkmalschutz gestellte Fangstation. Im Sommer planen die Archäologen weitere Gräber an der Strandkante zu öffnen. Das Meer spülte viele Gräber aus. Im Landesinneren untersuchen sie Grabstätten auf ihren Zustand. Sind sie noch erhalten? Für den Reichsantiquar Jørn Holme sind die geplanten Ausgrabungen im Sommer sehr wichtig. Er überlegt, wie verwalten wir das Kulturerbe?

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Quelle: NRK

Norwegische Sprichwort der Woche

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Norwegisch: „Da var jeg ikke høy i hatten.“
Deutsch (wörtliche Übersetzung):
„Dann war mein Hut nicht hoch.“
Deutsch (sinngemäße Übersetzung):
„Da kam ich mir ganz schön blöd vor.“

 

2 Kommentare zu „Snakk i Norge

  1. Liebe Eva
    wieder interessant was so in Norwegen ist und mit dem Wetterveränderung ist überall bemerkbar wie wird es in dne nächsten Jahren sein das Frage ich mich!!!!
    Toll dass du wieder in Norwegen bist!
    Schöne Zeit und bin mal gespannt was du so zeigst von dort!
    Unsere Fähre Cuxhaven nach Brunsbüttel ist Pleite gegangen und die Verbindung findet nicht mehr statt, schade!
    Lieben Gruss Elke

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