Veröffentlicht in Finnmark, Nordland, Snakk i Norge, Südnorwegen

Snakk i Norge

Die Menschen in den Dörfern sind skeptisch, was die Zusammenlegung ihrer Kommunen betrifft.

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Viele befürchten, die Städte verschlingen die Dörfer, wenn sich 426 Kommunen auf 358 reduzieren. Søgne und Songdalen sind zwei „Dörfer“, die Teil von Kristiansand werden sollen. Die beiden Dörfer sind dagegen. Sie befürchten ihre Identität zu verlieren. Die Hälfte der Einwohner von Søgne arbeiten in Kristiansand. Sie nehmen die Kulturangebote dort wahr. Die Restaurants besuchen sie dort. Wieso dann nicht eine Zusammenlegung? So sieht es ein Teil der Einwohner. 13 Kommunen legt die Regierung gegen ihren Willen zusammen. So auch Søgne. Die Kommune hat 12000 Einwohner und steht ökonomisch gut da. Sie sehen keinen Grund mit Kristiansand zusammen zu gehen. Mit seinen 88.000 Einwohnern fühlt sich Kristiansand für viele Nachbargemeinden zu groß, fern und fremd an. Im Jahr 2020 wird es eine Großkommune mit über 100.000 Einwohnern mit Hilfe von Søgne und Songdalen im Süden von Norwegen geben.

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Quelle: NRK

Was geschieht mit dem „Finnmarksgesetz“ und „Finnmarkseigentum“ (FeFo)

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Die Finnmarkinger bestimmen seit 2006 in der Finnmark über die Jagd von Ryper (Schneehühner), das Angeln in den Seen oder wie der Haus- oder Ferienhausbau aussieht.Das ist durch das „Finnmarksgesetz“ und dem „Finnmarkseigentum“ (FeFo) festgelegt. In der letzten Woche machte die Regierung öffentlich, dass Nord-Norwegen in Zukunft aus einer oder zwei Regionen bestehen soll. Damit ist die Finnmark als Fylke Geschichte. Das Finnmarkseigentum und -gesetz muss geschützt bleiben. Minister Sanner hat früher zugesagt, eine Lösung zu finden. „Was damit geschieht, wird die wichtigste Frage an die Regierung sein, wenn es um die Zusammenlegung der Fylken geht.“, meinte der Fylkes Bürgermeister, Runar Sjåstad.

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Quelle: NRK

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Gehen die FM Sender nach Ostafrika?

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International erweckte das Abschalten des FM-Netzes in Nordland zu Beginn des Jahres Aufsehen. Auch das schwedische Medienunternehmen SR Media Development Office (MDO) meldete für seine Medienprojekte in den Entwicklungsländern großes Interesse an. Das Medienunternehmen unterstützt in dem ostafrikanischen Staat Ruwanda den Ausbau der Radionetze und Fernsehsender. Ruwanda ist ein kleines Land mit rund 11 Mio. Einwohnern. Es ist ein hügeliges Land und benötigt viele FM-Sender, um eine volle Deckung zu erreichen.
Mit dem „Radio für alle“, helfen wir dem Land auf dem Weg zum Demokratisierungsprozess, meint die SR MDO. Eigentümer der Sender sind die Firma Norkring. Sie haben noch nicht entschieden, ob die Sender nach Ostafrika gehen. Die Entscheidung fällt Endes Jahres, dann sind alle FM-Sender in Norwegen abgeschaltet.

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Quelle: NRK

Gespensteryacht rostet seit vier Jahren vor sich hin

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Die Luxusyacht ist mit einem Helikopterdeck und einer U-Bootanlegestelle, Kino, Schwimmingpool und einem arabischen Hamam-Spa inklusive Schönheitssalon ausgestattet. Ein russischer Magnat war dabei, das Fahrzeug für ungefähr 800 Mio Kronen im Herbst 2010 zu kaufen. Sechs Tage vor Abschluss des Verkaufs, starb er an einem Schlaganfall. Seit 2013 wartet das Boot in Florø auf seine Fertigstellung. Allerdings fand der Eigner, die Westcon Group, bis jetzt keinen Käufer. Die Yacht sieht gespenstig aus, braun vor lauter Rost.

Wer sich das Gespensterschiff ansehen möchte:
https://www.nrk.no/sognogfjordane/rustholk-har-lege-fire-ar-til-kai-i-floro-1.13388982

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Quelle: NRK

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Zitat der Woche

„Eine Ehe muß mit Phantasie betrieben werden.“
Knut Hamsun* 4. August 1859
† 19. Februar 1952 (92 Jahre alt)
Knut Hamsun war einer der bedeutendsten norwegischen Schriftsteller des frühen 20. Jahrhunderts und erhielt 1920 den Literaturnobelpreis für sein Werk Segen der Erde, welches 1917 als Markens Grøde in Norwegen erschien.

2 Kommentare zu „Snakk i Norge

  1. Liebe Eva,
    da sieht man wieder, dass Geld im Leben nicht alles ist. Am wichtigsten ist die Gesundheit, doch die konnte er sich mit dem vielen Geld nicht kaufen. Allerdings die Jacht auch nicht mehr. Die Idee war sicherlich nicht schlecht, doch jetzt denke ich, dass sie wohl niemals zur Ausführung kommt. Wer will schon eine Rostjacht.
    Liebe Morgengrüße
    Astrid

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