Veröffentlicht in Møre og Romsdal, Nord-Norwegen, Nord-Trøndelag, Oppland, Snakk i Norge, Sogn og Fjordane, Sør-Trøndelag, Troms, Vest-Agder, Yr.no

Snakk i Norge – Reise und Tourismus

Schneemangel zu den Winterferien

?
Schneekanonen sind pausenlos in den Anlagen der Skigebiete im Einsatz. Ungewöhnlicher Schneemangel frustriert die Betreiber der Skianlagen kurz vor dem Beginn der Winterferien. Fast alle Anlagen haben Kunstschnee. Es gibt aber auch Ausnahmen. Im Innlandet, wie Trysil, gibt es viel Schnee. Ebenso in Lillehammer mit dem Hafjell sind sehr gute Verhältnisse. In Nord-Norwegen hat es begonnen zu schneien. Am schlimmsten ist der Langlauf betroffen. Die Tourloipen konnten wegen des Schneemangel im Vegårshei Alpinsenter nicht präpariert werden. Der Zustand in Vest-Agder ist etwas besser. Zu den Winterferien sind alle Løipen, insgesamt 110 km, präpariert. Kleine Skianlagen mussten wegen Schneemangel schließen. In Geilo, das als schneesicher gilt, ist Langlauf in diesem Jahr nicht möglich. In Sjusjøen beschneien die Schneekanonen die Langlaufloipen. Einige Veranstalter sagten große Ski-Events wegen dem Schneemangel ab. Das „Fjelltelemarkrennet Alperittet“ in der Stranda Kommune kann eventuell nicht stattfinden. Ebenso in der Nordmarka bei Oslo fielen einige Langlauf Veranstaltungen aus. Frustriert schauen die Norweger auf yr.no, ob nicht dich noch der Schnee zu den Winterferien endlich kommt.

?
Quelle: NRK

Übernachtungen von Touristen in Norwegen

2016 hatte Troms über 180000 Touristen-Übernachtungen mehr als im Vorjahr. Ein Zuwachs von 15,2 %. Schaut man auf die ausländischen Übernachtungen, dann sind das ein Wachstum von 32,7 %. Das ist weit über dem Durchschnitt vom Land. Die Nähe zur Natur kombiniert mit dem städtischen Angebot, macht Tromsø zu einem zentralen Knotenpunkt. Troms bietet ein breites Spektrum von attraktiven und variablen Angeboten. Es sind die Naturphänome, die reiche Kultur und die mächtige Natur. Eine gemeinsame Anstrengung vom Handel und der Servicebranche hat auch zu einer besseren Erreichbarkeit geführt. Unten auf der Liste ist die Finnmark. Trotz gestiegener ausländischer Touristenzahlen gingen sie ins Minus, weil die norwegischen Besucher ausblieben. Vest-Agder rutschte auch ins Minus, weil weniger ausländische Übernachtungen von Touristen zu verzeichnen waren. Lokales Essen, die schöne Natur, reiches Tierleben und die kurzen Abstände locken immer mehr Gäste nach Süd- und Nordtrøndelag. Speziell der „Goldene Umweg“ in Nordtrøndelag ist sehr populär. Die Gäste reisen von Hof zu Hof, treffen die Lokalbevölkerung und genießen die lokalen Gerichte. 15,1% mehr ausländische Gästeübernachtungen waren zu verzeichnen. Hedmark und Møre og Romsdal verbuchten höhere ausländische Übernachtungen, als Nord-Trøndelag. Nur Troms schlägt alle mit 32,7 % an Wachstum.
Die statistische Übersicht hier: http://www.statistikknett.no

?
Quelle: NRK

Gjendeboote rüsten auf

2016 beförderte der Bootsführer Øvstedal auf dem Gjende 61000 Touristen nach Memurubu zum Fuß des Besseggen. Das waren doppelt so viele, als vor vier Jahren. Deshalb hat Øvstedal einen neuen Katamaran in Auftrag gegeben, um die langen Warteschlangen am Kai vom Gjende abzubauen. Mit 20 Millionen Kronen war das für das kleine Bootsunternehmen eine große Investition. Die neue Passagierfähre ist 21 Meter lang und fährt doppelt so schnell wie das alte Boot. 97 Passagiere haben Platz. Vorher waren es 80. Gebaut wird das Boot bei Maritime Partner in Ålesund. Am 1. Mai nach der Fertigstellung wird es in drei Teile demontiert und mit dem Schiff bis Lærdal transportiert. Weiter geht es mit Lastwagen über die schmalen Straßen im Vestlandet. Selbst wenn der Rumpf sechs Meter lang ist und das Boot breiter und länger ist, zerbricht sich Øvstedal noch nicht den Kopf darüber, ob der Transport glatt geht. Beim letzten Bootstransport zum Gjende teilten sie die Lieferung in der Längsseite. Der neue Katamaran ist das siebte und teuerste Passagierboot in dem Familienbetrieb. Im Sommer, wenn es in Betrieb geht, hofft Øvstedal auf eine gute Saison in diesem Jahr.

?
Quelle: NRK

Zitat der Woche

„Für einen Künstler ist es vor allem gefährlich, gelobt zu werden.“

Edvard Munch* 12. Dezember 1863
† 23. Januar 1944 (80 Jahre alt)

2 Kommentare zu „Snakk i Norge – Reise und Tourismus

  1. Liebe Eva,
    Vermutlich gibt es jetzt einen Aufschrei – aber, das mit den Schneekanonen finde ich absolut nicht in Ordnung! Sicher ist es blöd für die Skifahrer und Langläufer, wenn kein Naturschnee da ist. Aber diese Schneekanonen verbraten Unmengen von Wasser und Energie, und sie dienen einzig und allein dem Kommerz – und dem Spaß der betreffenden Sportler.
    Schneemangel ist allerdings nicht nur in Norwegen ein Problem – auch in den Alpen laufen überall die Schneekanonen.
    Aber – mal ehrlich: MUSS man denn unbedingt bis ins Tal mit den Skiern herunterrasen können?
    Liebe Grüße
    Christine

    1. Liebe Eva
      der Urlaub so zu gestalten von Hof zu Hof so richtig norwegisch zu erlebn das wäre auch mein Ding!
      Überall sogar bis in Norwegen fehlt der Schnee da sieht man doch die globare Erderwärmung.
      Was für das Passagierboot , die Leute wollen befördert werden schneller, sicherer das sehe ich bei uns mit dem Katamaran nach Helgoland da wollen sie auch schon wieder ein neues raus bringen. Schade ist es ich bin nur froh dass ich mit dem alten Schiff gefahren bin und das Ausbooten erlebte.
      Das Zitat da musste ich schmunzeln nah was da wohl passiert ..*gg*
      werde ich grössenwahnsinnig oder werde feuerrot sage nee ist doch nichts besonderes *lach, ja so sind die wo Malen oder sonst Kunstwerklich was machen.*
      Ich wünsche dir noch schöne Tage im Februar!
      Lieben Gruss Elke

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.