Veröffentlicht in Hordaland, Snakk i Norge, Troms

Snakk i Norge

Plastikabfall bedroht die Natur

Das Problem des Plastikabfalls läßt sich nicht länger verleugnen. Es ist zur Zeit die größte Naturkatastrophe, die uns bedroht. Sie schreitet langsam voran, unabdingbar. Bilder, wie die Plastiktüten im Bauch des Wals, sahen die Norweger an anderen Orten in der Welt. Jetzt sind die Bilder direkt vor Norwegen. Die Hvaler Kommune hat sich diesem Abfallproblem angenommen. Sie erstellten eine elektronische Karte, die den Müll vom Meer anzeigt. Auf der Karte sind farblich die Angaben der statistischen Auswertungen über die Abfallmengen vermerkt. Dies wurde eine Infobasis für Menschen, die bei der Müllbeseitigung helfen wollen. Eivind Børresen, Mitglied bei dem Schärendienst in Hvaler, sammelte im vergangenen Jahr zehn Tonnen Abfall entlang der Schären von Hvaler. Für ihn war das ein Kratzen auf der Oberfläche. Im vergangen Jahr stellte das „World Economic Forum“ einen neuen Bericht vor. Setzt sich die Verunreinigung durch Abfälle im Meer im gleichen Maße fort, verfügt die Welt im Jahre 2050 über die gleiche Menge Plastik, wie Fische in den Meeren. Sten Helberg ist Vorstandsmitglied im Naturschutzbund in Østfold und Initiator der Küstenlotterie. Er rief sie im vergangenen Jahr ins Leben. Menschen, die Abfall sammeln, gewinnrn in der Küstenlotterie. Für manchen mag das Abfallproblem hoffnungslos wirken. Helberg plädiert dafür, nicht aufzugeben

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Quelle NRK

Polizei beruhigt wütende chinesische Touristen

Reiseführer der Nordlichtertouren in Rovaniemi riefen die Polizei, damit sie wütende chinesische Touristen beruhigen. Sie fühlten sich betrogen, weil die Nordlichter ausblieben. Die Reiseführer hatten Angst und fühlten sich der Situation nicht gewachsen, nachdem die wütenden Chinesen sie umringten und zornig beschimpften. So etwas hatte Henna Kelloniemi, die Presseverantwortliche von Lapplands Polizeibehörde, noch nie erlebt. Die Polizei mußte den Touristen erklären, dass sie machtlos seien, da es sich um ein Naturphänomen handele und nicht steuern ließe. Sie betonten, dass es nicht der Fehler der Reiseführer sei, wenn das Nordlicht mit Abwesenheit glänzt. „Es ist die Aufgabe der Reiseveranstalter ihre Kunden über das Naturphänomen „Nordlichter“ zu informieren und keine Versprechen zu geben, die nicht sicher sind.“, meinte Kelloniemi. 2014 garantierten die Hurtigruten den britischen Kunden auf den Reisen die Nordlichter. Erlebten die Touristen bei ihrer 12 Tage Rundfahrt nicht dieses Naturerlebnis, erhielten sie ein Jahr später eine neue Rundreise zu den Nordlichtern. Inzwischen gilt die Garantie für noch mehr Länder. Der Kommunikationschef in den Hurtigruten, Rune Thomas Ege, war Mittwoch Abend an Bord der MS „Trollfjord“. Mit über 400 internationalen Gästen ging es in Richtung Norden. Außerhalb von Rørvik erblickten sie bereits den ersten Schimmer von Nordlichtern.

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Quelle: NRK

 

Leer stehendes „Spukhotel“ hat neue Besitzer

Acht Jahre stand das Hotel in Husnes leer. Abschreckend sieht es aus, wenn man im Zentrum an dem halb verfallenen Gebäude vorbeifährt. Der Baumeister und Eigentumsentwickler, Geier Rusten und seine Lebensgefährtin Elis Stene fühlten eine gesellschaftliche Verantwortung. Wir dachten, es muss etwas geschehen. Mitten im Zentrum dieser hässliche Anblick? Sie kauften das verfallene Hotel vor einem Jahr. Die neuen Besitzer begannen mit der Renovierung und dem Ausbau des sogenannten „Spukhotels“ im Sunnhordland. 14 Wohnungen entstehen neu bei diesem Bauprojekt. Die 7000 Einwohner und der Bürgermeister des Industrieortes Husnes freuen sich über das neue Übernachtungsangebot. Außerdem entstehen neue Arbeitsplätze und Wohnungen in Husnes. Die Bauherrn Stene und Rusten wollen das Hotel selbst nicht betreiben. Sie verkaufen oder verpachten es nach Fertigstellung. Interessenten haben sich schon gemeldet.

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Quelle: NRK

 

2200 Tonnen gefrorenes Lammfleisch liegen in den Lagern – Preise fallen jedoch nicht

Im Regulierungslager von Nortura liegen über 2257 Tonnen Lammfleisch und 1155 Tonnen Schaffleisch, doppelt so viel wie vor einem Jahr. Der Fleischproduzent rechnet 2017 mit einer Steigerung in den Lagern von 1000 Tonnen. Bauern und die Fleischbranche sind besorgt. Der Verkauf von Lammfleisch zu Schleuderpreisen ist nicht vorgesehen. Die Gründe dafür sind, weil zu wenig Lammfleisch auf dem Markt war. Seit 2014 wurde zu wenig Lammfleisch produziert. Es musste sogar Lammfleisch importiert werden. Bauern begannen ihren Bestand zu vergrößern und erhielten vom Staat Unterstützung, größere Ställe zu bauen. Jetzt beim Überschuss von Lammfleisch fehlen Abnehmer zum exportieren. Norwegen ist kein Exportland von Lammfleisch. Und ein Abnehmernetz aufzubauen, braucht Zeit. Weiterhin essen die Norweger das meiste Fleisch zu Ostern oder im Herbst. Nortura fordert die Lebensmittelbranche auf, das ganze Jahr Lammfleisch anzubieten, aber nicht zu Schleuderpreisen. Das Wissen um Qualität beim norwegischen Lamm soll beim Verbraucher erhalten bleiben. Terje Wester von Fatland (Privater Fleischproduzent in Norwegen) fordert von jedem Norweger einen kleinen Einsatz. Wenn jeder von uns ein bis zweimal mehr Lammfleisch in diesem Jahr isst, schaffen wir es, die Lager zu räumen.

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Quelle: NRK

Zitat der Woche

 

„Aus der Form der römischen Kirche entlassen, wirkt das ganze Christentum auf mich wie ein mißglücktes, in sich zerfallendes Omelett.“
Sigrid Undset (* 20. Mai 1882 in Kalundborg, Dänemark; † 10. Juni 1949 in Lillehammer, Norwegen),norwegische Romanautorin, Novellistin, Laiendominikanerin und Essayistin.

2 Kommentare zu „Snakk i Norge

  1. Liebe Eva,
    ich wundere mich täglich über die Menge des Plastikabfalls. Es ist schon wirklich verwunderlich, was alles in Plastik verpackt wird. Auf viele Verpackungen könnte man gut und gerne verzichten. Obwohl man inzwischen das Problem erkannt hat, habe ich nicht das Gefühl, dass es wirklich abnimmt. Der Verzicht auf die Plastiktüten scheint mir dabei nur ein Tropfen auf den heißen Stein zu sein.
    Über die Beschwerde wegen der fehlenden Nordlichter musste ich schon ein bisschen schmunzeln.
    Danke für diesen interessanten Post
    LG
    Astrid

    1. Liebe Astrid, das Hauptproblem des Plastikabfalls kommt hauptsächlich aus Asien und Afrika. Diese Kontinente muss die Welt in die Reihe bringen. Sonst bringen die Initiativen in Europa nur sehr wenig. Ja, die Chinesen, ich musste auch lachen. Liebe Grüße Eva

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