Veröffentlicht in Ge(er)lesenes aus Norwegen, Nord-Norwegen

Die besten Ferientipps der Norweger für Nordnorwegen

1. Wildes Dividalen 
Elise T. und Ehemann Andreas S. verkauften ihre Wohnung und lebten ein Jahr in der Natur. Einer der besten Tipps von ihnen ist Dividalen.

Dividalen hat so viel Schönes, was eine Sommerseele an Abenteuerlust sich nur wünschen kann. Die Königin der Täler im Indre Troms ist leicht zugänglich auf einem fahrbaren Weg für Autos und Fahrräder weit hinein ins Tal. Der Wendeplatz am Ende des Weges ist ein wunderbarer Ausgangspunkt für kleine Touren zwischen Kiefern und Birkenhängen, der Schlucht und dem Hochgebirge. Hier kann man angeln oder ungestört in Vertiefungen des Flusses baden, bevor man in einer der offene Waldhütten sein Lager aufschlägt, oder unter sein Zeltdach kriecht und vom Schlaf übermannt wird. Der etwas mehr gewohnte Gebirgswanderer kann Dividalen weiter ins Gebirge folgen und kommt nach Rosta, Altevann oder sogar weiter bis nach Schweden.

Dividalen (Flickr, GeirB)

2. Inselhopping 
Das Ehepaar S. meint, man braucht nicht nach Griechenland zu reisen,  um einen unvergesslichen Sommer mit Inselhopping zu erleben.
Lofoten und Senja sind die meist bekanntesten Inseln in Nordnorwegen,  die viele Möglichkeiten in der schönen Natur bieten. Es gibt einige,  nicht so bekannte Alternativen.
Die Tipps sind die unbekannten Inseln außerhalb von Tromsø: Vannøya, Rebbenesøy, Reinøya und Karlsøy, Musvær, Vengsøy oder Sommarøya. Pack ein, was du brauchst, Fahrråder braucht man nicht, chillen ist angesagt,  solange  man will. Viele Alternativen gibt es: Touren, Angeln,  Schwimmen, Tier- und Vogelwelt einen ganzen Sommer hindurch.

Sommarøya  (Flickr, Tom Simonson)

3. Strandleben
Warum nicht eine Rundreise mit dem Zelt, Tipigruppenzelt  oder Campingwagen zu den schönen Stränden, die Nordnorwegen zu bieten hat.
Elise T. und Andreas S. nennen ihre fünf Lieblingsstrände:
Bleik auf Andøya
Kvalvika auf Lofoten
Grense-Jakobselv außerhalb von Kirkenes
Grøtfjord außerhalb von Tromsø
Bøvær auf der Außenseite von Senja
Stranda im Grøtfjord (ist ein beliebtes Ausflugsziel an schönen Sommertagen)

4. Fabeløya Naturspielplatz in Harstad
Familie A. aus Tromsø sind einer der fünf Testfamilien für „Den Norske Turistforening“. Auftrag ist, das Angebot für Familien mit Kindern zu testen. Sie sind u.a. von der Fabeløya dem Naturspielplatz in Harstad beeindruckt, mit den schiefen und spielerischen Konstruktionen.
Kinder können sich stundenlang an den Spieleapparaten, dem Kletterschloss oder mit Tieren, die eingezäunt im Park untergebracht sind, vergnügen.

Fabeløya  (Flickr, Kulturetaten Troms)

5. Wanderweg von Snarbyeidet nach Tromsdalen (Vorschlag von Familie  A. aus Tromsø)
Auf diesem Weg liegen vier Hütten des Norwegischen Touristenvereins. Ganz toll für Familien mit Kindern, die aus der Stadt kommen. Das Gelände ist leicht und selbst die Kleinsten schaffen große Teile der Wanderung. Man kann bestimmen, ob es lange oder kurze Tagesetappen,  mit einer oder mehreren Übernachtungen in den DNTHütten, sein sollen.  Die Wanderung kann man in Movika beginnen oder beenden, Tønsvika ist für die, die eine kürzere Version wünschen.

6. Aunfjellet (Vorschlag von Familie A. aus Tromsø)
Das Aunfjellet als Basis, 15 km außerhalb von Harstad, bietet schöne Wanderungen ganz in der Nähe. Keipen und Lillehornet sind zwei sehr leicht zugängliche Wanderungen, Elgen  (534 meter hoch) bietet eine wunderbare Aussicht über den Anfjord, Andøy, Grytøy, Kasfjord og Rolla. Auf Elgsnes gibt es noch Kanonenstellungen, Bunker und dunkle Tunnel vom 2. Weltkrieg. Für die, die nicht das Abenteuer suchen, gibt es einen schönen Strand und Felsen, die Erholung und Entspannung bieten.

Aunfjellet  (Flickr,Arne Lamo)

7. Die Küstenreichsstrasse  (Kystriksveien)
Der NHO Fremdenverkehrsverein in Nordnorwegen  hat drei Reiseziele ausgewählt, die in Teile der Nationalen Touristenstrasse entlang führen, die sie besonders hervorheben wollen.
Der erste Tipp ist die 650 km lange Küstenstrasse, die sich von Trøndelag erstreckt, vorbei an 20.000 Inseln von Helgeland,  zum Saltstraumen  bei Bodø. Hier gibt es Mittelalterkirchen,  Sandstrände,  Berggipfel  wie Skulpturen, Klippen mit nistenden Vögeln und Fahrten mit Fähren.

Helgeland (Flickr, Marianne Elvik)

8. Nationale Touristenstrasse in Senja
Das steile Gebirge, das schroff hinab ins Meer fällt mit seinen markanten Merkmalen auf der Strecke, sind ein überwältigender Anblick. Die Straße schlängelt sich in die Fjorde rein und wieder raus, wo das Wasser rein, klar und kalt ist. So kalt, ungeachtet wo einladende Strände mit kreideweißen Korallensand hervorstechen, ein Bad nur für die Tollkühnsten vorbehalten ist. Der Sandstrand im Ersfjord bei Senja lädt zum Volleyball spielen im Sand ein.

Ersfjord (Flickr, ragnarbl)

9. Hamningberg 
Ein verlassenes Fischerdorf auf der Varangerhalbinsel, das vom Schicksal der Zerstörung im Krieg verschont geblieben ist. Hier kann man sehen, wie die Finnmark vor dem Krieg ausgeschaut hat.  Die Straße führt durch eine eigenwillig,  aussehende Mondlandschaft.

Hamningberg  (Flickr, Anneli Elkeland)

Quelle: NRK

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